Ein Bad in männlicher Fürsorge – Erfahrung Tantramassage bei Stefan (Ananda Köln)

Eigentlich wollten sie als Paar zum „Ritual zu dritt“ zu Tantramasseur Stefan ins Ananda in Köln gehen. Nach einem Streit entschloss die Frau sich, die Tantramassage alleine zu genießen – und fand ihre Kraft wieder bei diesem Bad in männlicher Fürsorge. Hier ihr Erfahrungsbericht:

„Ich kam in einem schlechten Zustand in Köln bei Ananda an: Fest entschlossen, mir Gutes tun zu lassen aber emotional erschüttert von dem Streit mit meinem Partner, der es unmöglich machte, die geplante Tantramassage Erfahrung als Paar zu erleben. Bisher hatte ich mich in solchen Tiefpunkten des Lebens zurückgezogen, um zu trauern und alleine zu sein, wollte aber diesmal bewusst dem Drama etwas Schönes entgegensetzen. Eigentlich eine eher männliche Strategie, dachte ich mir, aber warum nicht? Ich kann ja jederzeit sagen, was ich brauche, und was nicht.

Tantramasseur Stefan – eine sanfte Seele

Massageraum Japanzimmer Ananda Tantramassage KölnStefan öffnete und ich schaute in genau das mit rotbraunen Locken umrandete Gesicht mit sanften Augen, was ich von der Webseite kannte. Ergänzt um eine Brille, perfekt passend zur Haarfarbe und Gesichtsform. Ich schätze es, wenn Werbung seriös ist und ich die Person, deren Dienstleistung ich buche, sofort wiedererkennen kann. Er ging mit mir in das japanische Zimmer, alles sehr schön. Wir führten ein Vorgespräch, ich brauchte etwas Zeit, um warm zu werden. Ich erzählte ihm, wie ich da war und wir vereinbarten, in gutem Kontakt zu bleiben während der Tantramassage Erfahrung und zu schauen, was passiert und ob eine Yoni-Massage passen würde.

Mein Ziel war, mir zu erlauben die männliche Fürsorge zu genießen, als Wiedergutmachung für das Drama zuhause. Einfach auftanken, für mich sorgen. Er wirkte genau so, wie ich es in dem Moment brauchte: im Dienste der Frau stehend, wissend und spürend, dass er sich auf sie einstellen kann und dafür ihre Rückmeldung braucht.

„Safer Massage“ – ein gutes Gefühl

Er fragte, welche Körperzonen besondere Aufmerksamkeit brauchen und erklärte mir, dass die Yoni-Massage, wenn es dazu kommt, mit Vinylhandschuhen (auch bei Latexallergie geeignet) ausgeführt wird. Wow, das schätze ich sehr! Frau weiß ja nie, welche Pilzsporen oder Bakterien sich auch trotz Desinfektion unter den Fingernägeln eines Tantramasseurs tummeln, oder welche kleinen Wunden er an den Fingern hat aus denen Blut in meine Vaginalschleimhaut dringen könnte. Und so gab mir der Gedanke einer „Safer Massage“ ein sehr gutes, sicheres Gefühl.

Durch Atmen im Hier und Jetzt bleiben

Nach dem Duschen kam dann der Moment, in dem wir beide mit einem Tuch bekleidet voreinander standen und er mit dem Ritual begann: Sich in die Augen sehen, den Menschen gegenüber wahrnehmen … eine sanfte Seele habe ich gesehen. Mich mit den Händen umstreichen, und mich mit dem Tuch einhüllen und meine Haut aufwecken. Ich atmete bewusst, um nicht in meine Gedanken abzudriften und im Hier und Jetzt zu bleiben.

Viele Sinneseindrücke bei der Tantramassage der Rückseite

Dann: Auf die Matte legen, Handmassage, seine Locken auf meiner Haut spüren, … der Duft seiner Haare wie Wasser aus einem klaren Gebirgsbach … da waren so viele kleine Sinneseindrücke … exquisit ausgewählte Musik … nichts Fernöstliches, ganz neuzeitliche sanfte Musik … etwas mit Beautiful Girl von einem Sänger … und ja: Stefan ging auf die zuvor besprochenen Schmerzzonen im Rücken ein und sorgte für Entspannung. Mich überwältige kurz Traurigkeit, dass mein Partner nicht dabei war, und auch die Tränen durften sein. Dann fand ich über das intensive Atmen wieder zurück in den Moment und konnte weiter Stefans aufmerksame Zuwendung genießen.

Gedehnt, gedreht, geladen und geöffnet – die Massage der Vorderseite

Nachdem Umdrehen lang ich auf dem Rücken und meldete Stefan, dass ich Bleischwere auf dem Herzen spüre und mir hier auch Berührung und Druck wünsche. Er ging darauf ein und es lief bald ein Zucken der Entladung vom Herzen runter in den Bauch. Ein paar Mal.  Das Gleiche geschah im Bereich des Magens, der auch gestresst war, es gab hier ein Gefühl des Öffnens, eine sich verbreitende Wärme. Weiter ging es mit allerlei schönen Berührungen und Positionen. Ich wurde massiert, gedehnt, halb aufgerollt, in der Taille gedreht … all das lockerte mich und brauche mich ins Fließen, deutlich spürbar daran, dass meine Finger schon bald energetisch aufgeladen vibrierten. Der kleine Finger und der Ringfinger an beiden Händen. Das kenne ich nur von höchster Erregung, aber unters Stefans Händen war es schon lange soweit, bevor es zum Yoni-Teil kam.

Die Yoni-Massage als Yoni-Erforschung

Bei diesem Bad in männlicher Fürsorge fühlte ich mich bald so wohl und im Hier und Jetzt, so aus dem Kopf in den Körper geholt, dass ich bereit war für die Yoni-Massage. Nicht im Sinne von Lust, danach war mir nicht ohne meinen Partner, aber im Sinne von Yoni-Erforschung, von Yoni-Erweckung und Ganzheitlichkeit. Wie geht es mir eigentlich ganz tief innen? Ein bisschen Lust war schon auch dabei, denn wenn die Klitoris mit Gleitgel massiert wird, kann man gar nicht anders, als das sehr schön finden. Bevor er innen massierte, zog er die Vinylhandschuhe über und ich bemerkte den Unterschied gar nicht in der Berührung.

Eine gemeinsame Forschungsexpedition in mein Innerstes

Im Inneren änderte sich das Gefühl schnell, da es schmerzhafte Stellen gab, kleine harte Stellen, wie er mir rückmeldete, die ich als Schmerz im Becken empfand. Ich staunte, wie weit sich die Vagina in die Seiten des Beckens erstreckt. Nicht mal der Frauenarzt tastet hier ab (warum eigentlich nicht?) und wir selbst als Frau kommen da nicht hin. Ich spürte mich in meiner ganzen Dimension, achtsam begleitet und im Kontakt mit ihm. Eine schöne gemeinsame Forschungsexpedition in mein Innerstes. Die Lust war jetzt nicht mehr da, mehr der abebbende Schmerz der verspannten Stellen. Stefan meldete mir irgendwann ganz sanft, dass sich die Zeit zu Ende neigt und so konnte ich selbst entscheiden, ob ich mich nochmal auf Lust konzentrieren möchte oder – und das wollte ich lieber – auf sanftes langsames Ausklingen des Yoni-Teils mit Massage des Herzchakras.

Tantramassage als Kraftquelle entdeckt

Ich danke Stefan sehr für diese wunderschöne Erfahrung, dass ich aus meinem emotionalen Drama austeigen konnte und in ausgleichender Gerechtigkeit soviel liebevolle Achtsamkeit von einem Mann erfahren durfte. Auch noch am nächsten Tage fühle ich mich kraftvoll und kreativ und hatte gerade richtig Lust, diesen Erfahrungsbericht über die Tantramassage zu schreiben. Mein Energielevel ist vom Minusbereich in den Plusbereich gestiegen. Ja, eine Tantramassage kann eine Kraftquelle sein, wenn die Beteiligten energetisch passen.

Schöne Räume, Safer Massage mit Vinylhandschuhen, authentische Fotos und ein gepflegter Masseur mit der richtigen achtsamen inneren Einstellung – ja, das fühlt sich gut und richtig an.

Ananda besteht seit über 20 Jahren als seriöses Tantramassage-Institut in Köln und hat die Qualitätskriterien des TMV Tantramassage-Verbandes entscheidend mitgeprägt.